Das kranke Pferd

Fast jeder Pferdebesitzer musste schon einmal die Erfahrung machen, dass das eigene Tier kurz- oder langfristig erkrankt.

 

Während einige Erkrankungen, beispielsweise solche des Bewegungsapparates, zunächst absolute Boxenruhe erfordern, kann es in der Rehabilitationsphase nötig sein, durch kontrollierte Bewegung das Training und damit die Beanspruchung des erkrankten Areals (meist Knochen, Sehne, Gelenk oder Band) wieder aufzunehmen.

 

Dabei können die Aufträge der behandelnden Tierärzte mitunter eine große Herausforderung an die eigene Alltagsorganisation stellen. „Die nächsten vier Wochen drei Mal täglich eine halbe Stunde Schritt auf hartem Boden“ hört sich zunächst nicht viel an, kann aber nach relativ kurzer Zeit zum Chaos im eigenen Privat- und Berufsleben führen. Ähnliche Behandlungsschemata ergeben sich bei Augenentzündungen, bei welchen – nach Möglichkeit - bis zu drei Mal täglich das erkrankte Auge gesalbt werden sollte.

 

Unabdingbare Kontrollen und Anwesenheit sind natürlich bei akuten Fällen wie Kolik verpflichtend.

 

Auch die orale Eingabe von Medikamenten, z.B. bei einer Bronchitis, müssen zuverlässig erledigt werden. Gerade bei Weidepferden oder Pferden in Offenstallhaltung gestaltet sich  die zwei- bis drei Mal tägliche Gabe oft als schwierig.

 

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